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Der gute König

Es war einmal im alten Ägypten ein König der wollte sich eine prunkvolle Grabstätte bauen. Er beauftragte einen bekannten Architekten, für ihn diese letzte Ruhestätte zu planen. Wie damals üblich liess er Sklaven kaufen um die Unmenge an erforderlichen Steinen abzubauen, heranzuschleppen und zu verbauen. Die Dauer seines Vorhabens wurde auf ca. zwanzig Jahre geplant.

 

Kurze Zeit nachdem der Bau begonnen wurde, wurden die Sklaven angesichts der schlechten Arbeitsbedingungen unzufrieden. Der König schöpfte Verdacht und beauftragte seinen Schatzmeister, die Situation bei den Sklaven zu erfassen. Der Schatzmeister mischte sich unerkannt unter die Sklaven und bekam sehr bald Kontakt zu den Redelsführern unter den Sklaven. Er konnte sich Vertrauen erschaffen und beschwerte sich über die schlechten Arbeitsbedingungen. Die Redelsführer unter den Sklaven verrieten Ihm, dass sie eine Revolte planen und dass es bald richtig zur Sache gehe weil die Sklaven sehr unzufrieden seien.

 

Der Schatzmeister kam zum König zurück und berichtete ihm über Situation und Vorhaben der Sklaven. Der König wusste, dass damit der Bau seiner letzten Ruhestätte auf dem Spiel stand und frage den Schatzmeister um Rat. Dieser empfahl Ihm, die Sklaven zu bezahlen. Der König viel aus allen Wolken über diesen Vorschlag, aber der Schatzmeister war ein gewitzter Mann und überredete den König, dieses Vorhaben umzusetzen. Schliesslich habe der König ja Macht und Möglichkeit, selbst Kupfermünzen zu prägen.

 

Der Schatzmeister begann, seinen Plan umzusetzen. Er liess die Sklaven informieren, dass sie pro Stein eine Kupfermünze als Lohn erhalten sollen. Die Sklaven jubeltem dem guten König zu und begannen, mehr Steine zu schleppen als zuvor. Sie steigerten ihre Leistung von einem Stein pro Tag auf vier und mehr Steine pro Tag.

 

Kurz darauf beschwerten sich die Sklaven, dass ihre Schlafunterkünfte sehr schlecht sind. Der Schatzmeister liess verlautbaren, dass die Schlafunterkünfte neu gebaut werden, die Sklaven sich aber mit fünf Münzen pro Tag an den neuen und verbesserten Schlafhäusern pro Tag beteiligen müssen. Die Sklaven waren erfreut über die neuen Schlafhäuser und waren gerne bereit, die fünf Münzen pro Tag dafür an den König zu bezahlen. Sie steigerten ihre Leistung sogar auf sechs und mehr Steine pro Tag um dem guten König ihre Dankbarkeit zu zeigen.

 

Wieder beschwerten sich die Sklaven, diesmal über das schlechte Essen. Der Schatzmeister liess verlautbaren, dass das Essen für die Sklaven dem Standard des Hofstabes angepasst wird, die Sklaven sich aber mit zwei Münzen pro Tag an dem guten Essen beteiligen müssen. Die Sklaven waren erfreut über das gute Essen und waren gerne bereit, die zwei Münzen pro Tag dafür an den König zu bezahlen. Sie steigerten ihre Leistung sogar auf acht und mehr Steine pro Tag um dem guten König ihre Dankbarkeit zu zeigen.

 

Abermals beschwerten sich die Sklaven, diesmal über die schlechten Wege zum Transport der Steine. Der Schatzmeister liess verlautbaren, dass der König Strassen bauen wird, die Sklaven sich aber mit zwei Münzen pro Tag an den neuen Strassen beteiligen müssen. Die Sklaven waren erfreut über die guten Strassen und waren gerne bereit, die zwei Münzen pro Tag dafür an den König zu bezahlen. Sie steigerten ihre Leistung sogar auf bis zu zehn Steine pro Tag um dem guten König ihre Dankbarkeit zu zeigen.

 

Mit der erreichten Produktivitätssteigerung konnte die Ruhestätte des Königs in der kurzen Zeit von drei Jahren fertiggestellt werden. Die Sklaven waren glücklich und wenn sie nicht ausgestorben sind arbeiten sie heute noch für den König.

 

Johannes Gorbach

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